Aktuelles & Aktivitäten

bwatch
„Achte auf Dich – setze ein Zeichen“ (#BWatch) – unter diesem Motto läuft die diesjährige Infokampagne des Mammographie-Screening-Programms im Brustkrebsmonat Oktober.

Die jährlich stattfindenden Aktivitäten in diesem Monat sollen die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein rücken.

Natürlich kann man sich auch an der Aktion beteiligen:

unter www.bwatch.de (Achte auf die Brust) finden sich fortlaufend Beiträge aus den Sozialen Netzwerken, die Frauen zur Aktion veröffentlichen. Das Online-Mitmach-Tool bietet allen Frauen mit Internetzugang die Möglichkeit, ein Foto von sich (oder z. B. mit Schwester, Tochter, Mutter, Freundin, Kollegin usw.) zu machen und dieses auf der Internetseite www.bwatch.de hochzuladen oder via WhatsApp, E-Mail an die „Freundin“ weiterleiten (kann natürlich auch via Facebook, Instagram und Twitter weitergeleitet werden).

Brustkrebs wird früh erkannt, fortgeschrittene Erkrankungen gehen zurück
Kooperationsgemeinschaft Mammographie veröffentlicht aktuelle Auswertungen zu entdeckten Brustkrebserkrankungen
Rund 2,9 Millionen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nahmen 2014 die Untersuchung in Anspruch. Die Diagnose Brustkrebs erhält eine Frau im Mammographie-Screening dann, wenn die Gewebeunteruntersuchung Brustkrebs sicher bestätigt. Bei rund 16.600 Frauen wurde Brustkrebs entdeckt.

Brustkrebserkrankungen werden im Mammographie-Screening-Programm sehr früh erkannt. Bei rund 13.000 der untersuchten Frauen wurde ein invasiver Brustkrebs festgestellt. Dabei handelt es sich um Tumore, die bereits in das umliegende Gewebe hineingewachsen sind. Doch bei über drei Viertel dieser Brustkrebsfälle war der Tumor nicht größer als 20 Millimeter und ohne Lymphknotenbefall. Das verspricht eine besonders günstige Prognose mit schonenderen Therapiemethoden und guter Heilungschance.

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Frauen erhalten schnell Untersuchungsergebnis im Mammographie-Screening
Kooperationsgemeinschaft Mammographie veröffentlicht erstmals Auswertungen zu Wartezeiten zwischen Untersuchung und Befundmitteilung
94 Prozent der rund 2,9 Millionen untersuchten Frauen erhalten innerhalb von 7 Werktagen nach der Mammographie-Untersuchung den Befund. Ist eine ergänzende Untersuchung mit Ultraschall und Mammographie erforderlich, erhalten die Frauen in 92 Prozent der Fälle einen weiteren Untersuchungstermin innerhalb einer Woche nach der Befundmitteilung.

„Die Wartezeiten zwischen Untersuchung, Ergebnis und erneutem Termin halten wir so gering, wie es die hohen Qualitätsanforderungen im Mammographie-Screening vorsehen“, sagt Vanessa Kääb-Sanyal, Geschäftsstellenleiterin der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Das Besondere an dieser Brustkrebsfrüherkennung ist die voneinander getrennte Begutachtung der Röntgenbilder von mindestens zwei Ärzten. „Eine Frau im Mammographie-Screening erhält damit automatisch eine ärztliche Zweitmeinung – in mehreren Fällen sogar eine Drittmeinung“, betont Kääb-Sanyal. Denn schon, wenn nur einer der beiden Ärzte eine Auffälligkeit im Brustgewebe feststellt, wird ein dritter Arzt hinzugezogen. Erst dann wird entschieden, ob die Auffälligkeiten weiter abgeklärt werden müssen oder diese als gutartig eingestuft werden können.

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Aktuelles von der Kooperationsgemeinschaft
Mammographie-Screening: Ergebnisse für 2013 liegen vor
Deutsches Programm übertrifft EU-Vorgaben

11.Juli 2016 / Berlin. Rund 2,9 Millionen Frauen wurden 2013 im Mammographie-Screening untersucht. Davon nahmen 79 % zum wiederholten Mal teil. Die Teilnahmerate lag bei 57%.

Entdeckt wurden 3.549 in-situ-Karzinome sowie 13.537 invasive Karzinome. Mindestens 50 % der invasiven Karzinome sollen nach EU-Empfehlungen kleiner als 15 Millimeter sein. Im deutschen Brustkrebsfrüherkennungsprogramm liegt der Anteil bei 59 % (7.729 Karzinome). Ohne Befall der Lymphknoten sind 78% (10.381 Karzinome). Die EU-Leitlinien empfehlen hier mindestens 75%.

Der Anteil der prognostisch ungünstigen Karzinome (UICC-Stadium II+) liegt bei 21 % (3.594). Vor Einführung des Programms zur Brustkrebsfrüherkennung lag der Anteil bei 56%. Der EU-Referenzwert liegt bei maximal 25 %.

Rund 130.000 Frauen wurden zur Abklärung von Auffälligkeiten eingeladen. Bei rund 35.000 dieser Frauen war eine zusätzliche Biopsie erforderlich. Etwa die Hälfte dieser Frauen (17.430) erhielt 2013 die Diagnose Brustkrebs – das entspricht im Bundesdurchschnitt 6 von 1.000 untersuchten Frauen.

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Mammographie-Screening

Die beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs ist die Mammographie. Seit Mai 2007 werden im Raum Thüringen-Süd-Ost alle Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms zu einer speziellen Röntgenreihenuntersuchung eingeladen. Ziel des Programms ist es, Brustkrebs möglichst früh zu entdecken, um ihn noch erfolgreich und schonend behandeln zu können.

Radiologische Praxis

Mammographie - Mammasonographie - Abdomensonographie - Lymphknotensonographie - Weichteilsonographie - Stanzbiopsie - Stereotaktische Vakuumbiopsie - Stereotaktische Drahtmarkierung - Mamma-MRT

Kontakt

Carl-Zeiß-Platz 16
07743 Jena

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